Über Nacht ist das Thermometer von 30 Grad im Troll auf 15 Grad gefallen. Ein Temperatursturz. Für mich ist’s angenehm. Für meine Ingrid ist’s kühl. Der Regen vom Vortag ist vergessen. Die Sonne kommt wieder hervor. Aber sie brennt nicht mehr auf der Haut. Gemütlich machen wir den Troll startklar. Dann geht’s Richtung Heimat, nach Norden. Wir ,,rutschen“ an der Ostseite des Harzes entlang. Auf autobahnmäßig ausgebauten Bundesstraßen, die in den Karten mit Rot und auf Autobahnen, die mit Blau eingezeichnet sind. Zügig geht’s voran. Auch wenn immer wieder einmal eine Baustelle zum 80-er Tempo zwingt. Aber der Verkehr läuft. Kein Stopp-and-go wie in den ersten Tagen auf der Hinfahrt zum Spreewald. Und im geschätzten Zeitlimit von etwas mehr als drei Stunden kommen wir im Heimathafen an. Ungeöffnet hat unser Mückenspray (gegen heimische und südländische Plagegeister) diese Reise überstanden. Weder im Mückenparadies Spreewald noch im waldreichen Harz wurde es benötigt. Und ehrlich: Ich habe auf der ganzen Tour nur drei oder vier Mücken zu Gesicht bekommen. Unser Troll wird sich in den nächsten Wochen ausruhen dürfen.